Ist schon wieder Dienstag!?

Dienstag, der Tag des Gottes Tyr, mithin zuständig für das Recht.

Und damit sind wir schon bei Recht & Gesetz. Da hat man doch einen mutmaßlichen Polizisten (die Wumme sah den friedlichen Demonstranten arg nach Dienstwaffe aus) beim Steineschmeißen in Stuttgart erwischt. Sowas aber auch:

Dazu habe ich ja schon im Oktober 2010 getwittert: Blog link. Aber jetzt ist das auch mal auf Video festgehalten, man darf gespannt sein, wie sich das entwickelt.

Bei telepolis steht mal was zu der Ökonomisierung der Kindheit. Gefühlt geht das ja schon länger so, ich bin froh, dass ich noch keine Balanced Scorecard als Grundschüler erfüllen musste (abgesehen von den Zeugnissen).

Zeitungsverleger klagen gegen Tagesschau-App (ja richtig, deswegen sollen Internetnutzer GEZ zahlen). Genau, das sind die, die das Leistungsschutzrecht brauchen, weil die Internetfirmen ja so viel abschreiben.

Nokia legt das N9 vor. Mit Meego. Na wenn Windows Phone N (Nokia Edition) da besser wird…

Und jetzt surfen – evtl. gibt’s ja noch ein Update.

Neues Spielzeug – Acer Iconia A500

Jetzt habe ich mir doch ein Tablet geleistet – es war budgetiert und Frau Fritsche war es leid, ständig in die Elektromärkte zu ziehen, damit ich den Stand der Technik beurteilen kann…

Es ist ein Acer Iconia A500 geworden, zum stolzen Preis von 499 Euro. Eigentlich nur, weil der einzige Konkurrent (bei Saturn), ein Motorola Xoom für stolze 729 Euro war. Da mein neues Samsung Galaxy S II einen WLAN-Hotspot mitbringt (und damit vergleichsweise sparsam mit dem Akku umgeht) und ich keinen zweiten Vertrag machen werde, erscheint mir das Fehlen eines UMTS-Moduls verschmerzlich.

Die Rückseite des Geräts ist aus (nicht kratzfestem) Metall. Die Auflösung beträgt 1280×800 Pixel, dem Dualcore ARM-Prozessor (NVidia Tegra) mit 1GHz Taktrate stehen 1GB RAM zur Seite. Damit ist mein Tablet schwachbrüstiger als mein Telefon…

Acer Iconia A500
Acer Iconia A500

Die Unterstützung von Videoformaten ist leider nicht so üppig wie beim SGS II ausgefallen – hier werden nur einfache MPEGs oder MP4-Format unterstützt. Das lässt sich zwar mit Playern aus dem Market nachrüsten, aber diese verwenden dann (meines Wissens nach) nicht die Hardwarebeschleunigung. Hier sollte Acer noch ein paar Hausaufgaben machen.

Hin- und herschieben des Appdrawers ruckelt ein wenig. Das ist man vom SGS II so auch nicht gewohnt. Allerdings muss das ca. 20% schneller SGS II auch nur 40% der Pixel ansteuern. Dennoch bleibt das Gefühl, dass Acer hier entweder nachlegen muss oder man sich auf Mods aus der Custom ROM Szene freuen sollte.

Android Honeycomb lässt sich weitesgehend wie von Android her bekannt bedienen. Neu sind die Softwaretasten (hierfür werden ca. 20 Pixel am unteren Bildschirmrand abgezwackt) und das zusammenfassen der Notifications ähnlich wie bei Windows 7/ Vista. Einige Apps sind auf das Tablet optimiert, so zeigt GMail auf der linken Seite eine Mail- oder Ordnerliste an. Leider habe ich die Funktion, mehrere Mails zu markieren um eine Aktion auszuführen (als Gelesen markieren, Löschen, etc.) nicht gefunden.

Der Market sieht zwar schöner aus, ist aber nicht ergonomischer. Anwender von Android 2 werden öfter mal die Suche suchen.

Für den Spieler liefert Acer drei Spiele mit – Heroes of Sparta, Lets Golf und NFS Shift. Probiert habe ich nur NFS Shift – nun ja, ich würde sagen, das Konzept Gameboy im Jahre 2011 – nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht simpel. Wie man auf dem Bild sieht, bin ich eh Casual Gaming Fan als Powerzocker.

Die Tastaturen (es werden zwei mitgeliefert – die Android-Standard-Tastatur von Honeycomb und eine sog. XT9-Tastatur) sind nichts besonderes. Das Konzept der einfachen Bildschirmtastatur (auf dem SGS II verwende ich mittlerweile SwiftKey anstatt dem mitgelieferten Swype) geht als solches noch nicht auf. Evtl. werde ich die Tage die Thumb-Tastatur testen. Schade, dass die Rückgabefrist im Market mittlerweile nur noch fünfzehn Minuten beträgt…

Einige Apps stürzen leider konsequent ab. Anders als beim iPad (dass die Apps, die nicht iPad-optimiert sind, skaliert) stürzen bei Android einige Apps noch ab, weil sie einen so großen Wert für die Bildschirmauflösung nicht erwartet. Es bleibt zu hoffen, dass hier seitens Google nachgebessert wird.

Insgesamt: Ein Geräte mit einigen Schwächen, die es so bei der Konkurrenz nicht gibt. Wer keine Probleme mit Apples Geschäftsgebahren hat, greift besser zum iPad. Ich bin mit dem Tablet soweit ganz zufrieden, abgesehen von den angesprochenen Schwächen. Achja, und ich habe Probleme mit Apples Geschäftsgebahren ;-)

 

Revisiting „Knigge“ (Smalltalk) #pharo

It’s been some time since I last visited CompiledMethod land in Smalltalk. Back in the days, I created Knigge to enable two (almost identical) (Squeak-) Smalltalk Images to share their „Behaviour“ in form of classes and compiled behaviour.

Since then, a lot seem to have changed. CompiledMethod got a header and a meaningful set of trailing bytes. Traits have been introduced and will be (hopefully not too much) added complexity to serializing a compiled method as is.

The interesting thing is, that ClassLoader and Knigge start, where other serializing solutions (like SIXX and SmartRefStream) stop. On the other hand, it will have to be configurable – you don’t want to serialize your whole image (or, at least, back then I wasn’t able to without the VM to crash :) ).

The idea is (and was back then) to follow the path of Spoon which dynamically pulls in Behaviour (compiled Smalltalk code) from a master to a slave image. I will probably never achieve this – but the vision is a „slave“ Smalltalk image, that you have (for instance) Seaside loaded in, and a master image with all your development tools. You execute your (complete) test cases within the slave image… and – after the test cases are run – your slave image ends up with all necessary code and objects that you need to run your web app with – and not much more.

For this, we will need

  • a minimal-as-possible image that supports Knigge to pull in Behaviour
  • a VM that marks executed Behaviour and accessed objects within a master image
  • a master image that pushes marked Behaviours and objects into the slave image
  • possibly a replay log that ensures that the test case executed ends up in the slave image

I haven’t yet digged into it, but recent developments around CogVM seem to make it mandatory that the slave image will be a ’slightly bloated‘ image that supports the recent developments around Squeak/ Pharo’s JIT.

Yeah, right, I was working on my personal web app to make a decent channel editor for my HD set top box. Turn’s out I am bored by designing user interfaces and like more to fiddle more with the interface between the VM and the „Image„.

For a first assumption, we might share Behaviour between the same stable versions of Pharo Smalltalk – and issue a warning if versions don’t match (worst thing that could happen will be a crash.dmp of the VM with the image not being able to start up anymore).

In other news:

  • Smalltalk enthusiast revives Tric-P2P
  • Smalltalk enthusiast implements evolutionary algrorithm
  • Smalltalk enthusiast connects P2P with evoluationary algorithm in home network
  • I, for one, welcome our new overlord, Skynet

 

Arbeit am Coolstream Channel Editor

Zwar habe ich mich noch nicht an das geplante Web-Interface getraut, aber ein wenig aufräumen konnte ich mit meinem Code dann doch:

  • Erstellen einer Datei für die Kanalsuche die alle Transponder auf meinem Kabel enthält (zusammengestellt aus verschieden Suchen mit den mitgelieferten cables.xml)
  • Dadurch nur noch ein „Satellit“ im Menü so dass die Kanäle nicht doppelt und dreifach auftauchen

Allerdings musste ich noch an einigen Stellen manuell eingreifen.

Screenshot meiner Favoriten auf der HD1
Objektrepräsentation Favorites

Aber das Web-Interface soll weitergehen… auch wenn der Druck jetzt erstmal wieder raus ist.

Spät entdeckt

Ich habe gerade Iliad entdeckt. Ein (weiteres) Smalltalk Web Framework. Vorteile ggü. Seaside: automatische AJAXifizierung – den Rest kenne ich noch nicht.

Achtung: die Kategorisierung der Methoden ist wichtig; die Methoden für die HTML-Generierung müssen in der Kategorie „controllers“ stehen.

Gangsterprogrammierer

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass viele Gangster im Film Programme auf Ihren Rechner haben, mit dem Sie terroristische Pläne auf Karten visualisieren, irgendwelche Regierungsrechner im Vorbeigehen hacken oder, wie gerade gesehen, gefangene Mitgangster per Fernzündung in die ewigen Jagdgründe befördern (Button: „Terminate Subject“ – Klicken auf „Ok“ – Meldung „Subject Terminated“).

Wer programmiert sowas? Sind das Freelancer? Oder gibt’s dafür einen Lehrgang „Programmieren für Gangster 101“? Da könnte man dochmal mitcoden. Einfach ’n Trojaner einbauen, und wenn der Obergangster die Weltmacht erreicht hat, einfach den Fernzünder auslösen und sich auf seinen Platz setzen oder sowas.

Der Tag

Heute mit so tollen Dingen wie:

Update:

  • Jetzt verhauen die Polizisten schon aus lauter Tatendrang Vorgesetzte

 

Fritsches Tag

… vom Tage:

  • Frau von der Leyen bewirbt Bildungspaket im Kino – sicherlich, da trifft man auch andauernd Hartz-IV-Bezieher
  • Tepco meint, Fukushima irgendwann mal unter Kontrolle zu bringen – na immerhin sehen sie ein, dass sie da nichts unter Kontrolle haben momentan
  • S&P ist aufgefallen, dass die USA soviel Schulden haben, dass man ihnen eigentlich mal weniger bereitwillig Geld leihen sollte
  • Das CPU-optimalste SAS-Programm nützt nicht viel, wenn es a) nicht funktionert und b) nicht verständlich genug ist, um a) zu reparieren
  • Ganz rechts ist en vogue in Europa
  • Das Motorola Xoom gibt’s bei T-Mobile als Schnäppchen – für 270€ Anzahlung und danach 100€ pro Monat über 24 Monate
  • Wer twittert eigentlich beim ZDF? Zwei neue Angestellte, die sich frech den Account ZDFOnline geschnappt hatten