Hab nur ich Angst vor der Matrix?!?

Vom ersten Moment an war ich total begeistert von IBM’s Watson Analytics, am liebsten wäre ich sofort in die kognitive Ära gestartet. Tausend Ideen und Gedanken schießen mir durch den Kopf. Ich bin neugierig und will die schöne neue Welt kennenlernen bzw. die sich daraus ergebenden Möglichkeiten testen. Mit der Methode des maschinellen Lernens habe ich mich längst vertraut gemacht und auch ein gewisses Grundwissen über AI (künstliche Intelligenz) habe ich mir mittlerweile aufgebaut. Eigentlich kann es losgehen, wenn der entscheidende Faktor Zeit nicht wäre. Und zugegebener Maßen, eine gewisse Grundskepsis…

Überall begegnet einem heutzutage das Internet der Dinge. Es gibt unzählige Apps und Dienste, um dies oder das zu tracken, zu speichern und auszuwerten. Daneben erstellt mein Kühlschrank bereits die Einkaufsliste und mein Smart-TV lässt sich per Gesten steuern, eben die totale Vernetzung, die doch so nützlich für uns ist. Dank dieser Möglichkeiten liegt einem die große, weite Datenwelt zu Füßen mit all ihren Möglichkeiten und Gefahren.

Innerhalb von zwei Jahren wird das Internet of Things die größte Datenquelle auf diesem Planeten sein: Wettersensoren, Gebäude, Satelliten, Milliarden verschiedener Geräte.

IBM auf der IFA 2016: „Outthink disruption“ – Unter dem Titel „Outthink disruption – Innovation for the cognitive era“ zeigt die IBM neue Trends für die Transformation der Elektronik-Industrie.

Die schöne, neue Datenwelt mit nahezu vollkommener Vernetzung benötigt dann doch neue Konzepte, Methoden und Techniken, um wirklich einen echten Wissensgewinn zu erzielen. Alles in allem sehr spannend und aufregend. Watson Analytics scheint hierfür eine Möglichkeit zu sein und mit viel Glück, kann ich irgendwann einen reflektierten Beitrag zum Einsatz von Watson Analytics schreiben. Time will tell.

Dennoch bin ich skeptisch ob der neuen Möglichkeiten. Über Microsoft’s AI „Tay“ muss ich heute noch schmunzeln. Der Tay-Bot ist einfach komplett außer Kontrolle geraten, so dass Microsoft ihn schnell ins Jenseits befördern musste. Mit Sicherheit hat Microsoft Lehrgeld bezahlt, doch der Schaden hält sich in Grenzen, zumindest habe ich nichts weiter gehört.

Doch wie steht es mit meinen privaten Daten? Ich stehe allen Apps und anderen Diensten skeptisch gegenüber, die personenbezogene Daten speichern oder gar an Dritte übermitteln. Privates ist für mich privat: Datenschutz ist zu meinem Schutz. So setzen mich Berichte wie dieser immer wieder in Erstaunen:

Die beiden schafften es nicht nur, die Kontrolle über das Gerät an sich zu reißen, sondern sie konnten auch extrem intime Informationen über die Nutzer auslesen. Die zum We-Vibe getauften Smart-Vibrator gehörende App erfasst nämlich einmal pro Minute die Temperatur des Geräts sowie jede Änderung an der Intensität. Diese Daten können nicht nur von Hackern abgefangen werden, sondern werden von der App auch regelmäßig an den Hersteller des Produkts gesendet. Anhand dieser Informationen lässt sich leicht ermitteln, wie oft das Sex-Toy bei seinem jeweiligen Besitzer zum Einsatz kommt.

Sex-Toy wird zum Spionagewerkzeug: Hacker knacken smarten Vibrator

Bei all den tollen neuen Möglichkeiten steht für mich stets die moderne Gretchenfrage im Raum: „Sag mal, wie hältst Du es mit Deinen persönlichen Daten?“ Doch leider muss ich feststellen, dass viele Personen, dies vollkommen egal ist.

Überwiegt der Nutzen wirklich, wenn ich freigiebig alle mein Daten share? (Freiwillig oder nicht – aber das Risiko, dass irgendwelche Dienste und Appliances gehackt werden, muss ich doch im Hinterkopf haben oder bin ich da zu paranoid?!?)

Habe wirklich nur ich Angst vor der Matrix?!?

Abstellplatz

Ein Vorteil eines Faltrads: man muss es nicht in die Fahrradgarage stellen, wo Rücksichtnahme auf andere Leute aus der Mode gekommen scheint. 

Tatsächlich vermisse ich den Anblick, wenn ich mal nicht mit dem birdy da bin!

Windows 10 installiert eigenmächtig „Apps“

In ihrem Bemühen, ihren Kunden maximal auf den Keks zu gehen, hat Microsoft einen neuen Meilenstein erreicht: Nun installiert Windows 10 automatisch und ungefragt Apps auf den Rechnern der Kunden:

Many users have spotted that Windows 10 downloads and installs some games and apps automatically. Without the user even opening the Store, or asking for his or her permission, the operating system installs some apps like Candy Crush Soda Saga, Minecraft: Windows 10 edition, Flipboard, Twitter and some other apps.

Quelle: Fix: Windows 10 installs apps like Candy Crush Soda Saga automatically

Appell zur Sachdiskussion

Norbert Häring plädiert für eine sachliche Diskussion, die mal die Ideologiebrille absetzt. Und kritisiert einige Strohmann-Argumente, die gerade die Runde machen:

Es hat aber nicht einmal jemand behauptet, und keiner mit einem IQ über 90 würde es tun, dass es keinerlei Terrorgefahr gäbe, wenn man keine Flüchtlinge ins Land gelassen hätte. Die ernsthafte These, mit der sich auseinanderzusetzen wäre, und die auch vorgebracht wurde, lautet: „Die offenen Grenzen haben die Gefahr beträchtlich erhöht, dass Kriminelle und Terroristen einreisen.“

Quelle: Nach Würzburg und Ansbach muss die Flüchtlingspolitik enttabuisiert werden – zum Wohle der Flüchtlinge – norberthaering.de

Pressekritik

Bei Telepolis macht sich mal jemand Gedanken, ob man mit Beleidigungen und Einseitigkeit tatsächlich das erreicht, was man zu erreichen gedenkt:

Es gibt viele Gründe, Merkels Dekret „Wir schaffen das“ in Zweifel zu ziehen, und es gibt einige wenige Journalisten, die diesen Gegenargumenten seit Beginn der Flüchtlingskrise öffentlich Gehör verschaffen – Roland Tichy zum Beispiel, oder Harald Martenstein im Tagesspiegel, Frank A. Meyer im Cicero und Dirk Schümer in der Welt. Doch von den Kritikern der Willkommenskultur ist allem Anschein nach niemand zu Deutschlands wichtigstem Medienkongress eingeladen worden.

Am Abend vor Beginn der Journalistenkonferenz hatte Deutschland das Halbfinalspiel gegen Frankreich verloren. Beatrix von Storch kommentierte das Ausscheiden bei der Fußballeuropameisterschaft auf Twitter mit der Bemerkung: „Vielleicht sollte nächstes Mal dann wieder die deutsche NATIONALMANNSCHAFT spielen?“

Prompt reagierten hierauf zahlreiche Redaktionen mit empörten Eilmeldungen. Jakob Augstein fand es richtig, den Twitter-Kommentar sofort und überall weiterzuverbreiten. Das betonte der Verleger und Chefredakteur des Freitag in einer Debatte über den Umgang der Journalisten mit den Rechtspopulisten. Dieser Tweet – so Augstein – entlarve die AfD-Politikerin als das, was sie sei: „eine Rassistin mit tendenziell neonazistischen Anwandlungen.“ Der Medienjournalist Stefan Niggemeier war da skeptischer: „Ich weiß gar nicht, ob die sich entlarvt hat. Steht denn da irgendwas drin, was uns überrascht hat?“

Doch ist der politische Diskurs der Anti-Populisten tatsächlich so rational? Wenn Journalisten „Haltung zeigen“ – wie es auf der Netzwerk Recherche-Tagung unablässig gefordert wurde – dann läuft das in der Praxis oft nicht auf das Widerlegen von Argumenten, sondern auf das Etikettieren von Personen hinaus. Bestes Beispiel hierfür waren die Redebeiträge von Jakob Augstein: „unheimlich bescheuert … die ist doof“ (so Augstein über Beatrix von Storch), „unanständig“ (über Frauke Petry), „geistesgestört … verrottet“ (über die ethischen Maßstäbe mancher Journalisten), „bizarr … völkisch … eklig“ (über einen Autor der Zeitschrift Cicero).

Lügenpresse? Wieso Lügenpresse?!?

Kleine Helfer des Alltags: ein Saugroboter soll es sein

Bisher zog der amazon Prime Day immer an mir unbemerkt vorüber, da ich gerne den stationären Einzelhandel unterstütze und lieber in der realen Welt shoppen gehe, anstatt vor dem Bildschirm. Mein Herzallerliebster sieht das anders. Dank seiner Technikverliebtheit hat er auch gleich das Richtige für uns gefunden: den Dirt Devil M607 Saugroboter Spider.

Bei der Lieferung begrüßte mich der Postbote mit den Worten: „Gab es den beim Prime Day? Jeder von uns hat heute mindestens fünf oder sechs solcher Teile bei seiner Tour.“ Ich beantwortete diese Frage mit ja und nahm den kleinen Helfer in Empfang. Zugegebener Maßen ziemlich skeptisch, hielt ich den kompakten Saugroboter doch für eine Spielerei, und war mir sicher, dass dieser bald in der Technikschrottecke landen wird…

ABER, weit gefehlt!

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Change Chromebook fonts

The google chromebook does not have an extensive list of fonts that come with it. Most webpages use „webfonts“ that do not have to be installed on your device anyway. There are some webpages though that use fonts that look… just plain awful on a chromebook. For example „Verdana“ – it really doesn’t look good on a low resolution chromebook.

There are two solutions – either you install the extension „Font Changer“ – but it will change all fonts on a webpage to just one alternative – or you could use stylish. Here is an example to replace Verdana (and Tahoma with „Noto Sans“):

/* Replace Tahoma on Chromebook */
@font-face {
 font-family: 'Tahoma';
 src: local('Noto Sans');
}
/* latin */

@font-face {
 font-family: 'Verdana';
 font-style: normal;
 font-weight: 300;
 src: local('Ubuntu Light'), local('Ubuntu-Light'), url(https://fonts.gstatic.com/s/ubuntu/v9/_aijTyevf54tkVDLy-dlnFtXRa8TVwTICgirnJhmVJw.woff2) format('woff2');
}
/* latin */

@font-face {
 font-family: 'Verdana';
 font-style: normal;
 font-weight: 400;
 src: local('Ubuntu'), url(https://fonts.gstatic.com/s/ubuntu/v9/sDGTilo5QRsfWu6Yc11AXg.woff2) format('woff2');
}
/* latin */

@font-face {
 font-family: 'Verdana';
 font-style: normal;
 font-weight: 700;
 src: local('Ubuntu Bold'), local('Ubuntu-Bold'), url(https://fonts.gstatic.com/s/ubuntu/v9/0ihfXUL2emPh0ROJezvraFtXRa8TVwTICgirnJhmVJw.woff2) format('woff2');
}
/* latin */

@font-face {
 font-family: 'Verdana';
 font-style: italic;
 font-weight: 300;
 src: local('Ubuntu Light Italic'), local('Ubuntu-LightItalic'), url(https://fonts.gstatic.com/s/ubuntu/v9/DZ_YjBPqZ88vcZCcIXm6Vo4P5ICox8Kq3LLUNMylGO4.woff2) format('woff2');
}
/* latin */

@font-face {
 font-family: 'Verdana';
 font-style: italic;
 font-weight: 400;
 src: local('Ubuntu Italic'), local('Ubuntu-Italic'), url(https://fonts.gstatic.com/s/ubuntu/v9/WB6rgjTg_oRfj6mlXZJbb_esZW2xOQ-xsNqO47m55DA.woff2) format('woff2');
}
/* latin */

@font-face {
 font-family: 'Verdana';
 font-style: italic;
 font-weight: 700;
 src: local('Ubuntu Bold Italic'), local('Ubuntu-BoldItalic'), url(https://fonts.gstatic.com/s/ubuntu/v9/OMD20Sg9RTs7sUORCEN-7Y4P5ICox8Kq3LLUNMylGO4.woff2) format('woff2');
}

Put the above as a Stylish style for all webpages – and you won’t be bothered with blurry Verdana again. The URLs of the font files can be found by generating an @import-Statement with Google webfonts and then taken from the URL of that import statement.

Mein Herz schlägt für ein Stevens Cross Bike – es war Liebe auf den ersten Tritt

Stevens Bikes Hamburg
Mein neues Stevens Bike – ein echtes Original aus Hamburg

Ja, ich weiß jetzt nicht nur, dass es „Faltrad“ und nicht „Klapprad“ heißt, sondern kenne auch die Unterschiede zwischen einem Birdy und einem Brompton. Ich mag noch nicht soweit gehen und mich als Expertin bezeichnen, dennoch könnte ich, würde ich mitten in der Nacht geweckt werden, ein reißendes Plädoyer für den Kauf eines Modells aus dem Hause Riese und Müller halten…

Dass mein Sieben-Gang-Damenfahrrad mit Rücktrittbremse in die Jahre gekommen ist, war mir bewusst, doch bisher stand ich dem leidenschaftslos entgegen. Es erfüllte seinen Zweck und fuhr mich von A nach B bzw. fristete sein Dasein in meinem Keller. Jahrelang hatte es mir bei Wind und Wetter zuverlässig seinen Dienst erwiesen, war unverwüstlich und nie überkam mich die Angst, dass es jemals gestohlen werden könnte. In anderen Worten: Mein Fahrrad und ich, wir waren zufrieden.

Und dann kommt es anders als man denkt.

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