Ein neuer Abend, das Basteln geht weiter. Da ich einen WRT54G V2 habe, fühlte ich den Reiz dieses Postings – die richtigen Speicher-Chips vorausgesetzt kann man einen WRT54G per Softwareeinstellung von 14MB auf 30MB RAM „aufrüsten“. Mein Chip heißt zwar nicht IC42S16800-7T sondern IS42S16800-7T – aber das Risiko bin ich eingegangen, und siehe da – mein WRT54G hat mehr Speicher… Ganz so einfach geht das beim NSLU2 nicht – dort kann man jedoch den Takt der CPU von 133MHz (Einstellung von Linksys) auf 266MHz hochsetzen (266MHz ist der offizielle Takt wie von Intel angegeben), in dem man einen Widerstand auslötet, was ich dann auch gemacht habe.
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Sodele, Projekte sind da… nach langer Zeit des „was könnte man denn mal machen“ habe ich nun etwas gefunden. Angefangen hat’s mal wieder ganz simpel: Installation der neuen Miranda-Version. Also: erstmal bei allen IMs angemeldet (ICQ: 133368240, MSN: test0r888@hotmail.com, AIM: archerx0679, Yahoo: archerxtcde, googletalk/Jabber: Fritsche.Markus@googlemail.com, Skype: mfritsche79, IRC: maf oder maf2 auf freenode.org). Dann der Test: ICQ-Filetransfer. Die Ernüchterung: nicht ohne Zusatzsoftware per Router möglich (so die erste, 1,5 Minuten dauernde Recherche).
Also, was machen? Na klar, besitze ich doch einen Linksys WRT54G, welcher glücklicherweise mit Linux ausgestattet werden kann. Also OpenWrt installiert (leicht tricky: „No rule to make target loader.gz“ – der snapshot der whiterussian rc3 funktioniert aber, cvs nicht). Cygwin gestartet, kompilieren, geht nicht. Kernel-includes („elf.h“) fehlen natürlich unter cygwin, das Build-Environment ist an dieser Stelle verbesserungsbedürftig, aber davon mal ab.
vmware hochgefeuert (dank der c’t-360-Tage-Testversion), debian und entsprechende Pakete installiert (stehen im Readme des entsprechenden Archivs der whiterussian rc3), „make menuconfig; make“ – kompiliert. Befehl zum flashen: „sh ../scripts/flash.sh openwrt-wrt54g-squashfs.bin linksys“ im „bin“-Verzeichnis des openwrt-builds.
Soweit, so gut. Dem Rat, den Router zu übertakten sollte man übrigens nicht folgen: bei mir führte das nur zu ständigen reboots, so dass ich den Router erstmal eine Zeit ins Eisfach stellen musste, um die Frequenz wieder zurückzustellen.
Der Router hat 14 MB RAM – nicht gerade viel. Wenn man damit also was machen will, braucht man entsprechend mehr RAM – was nicht geht – oder Swap. Es gibt eine Möglichkeit, einen MMC-Card-Reader in den WRT54G einzubauen (indem man ein paar unbelegte Pins auf dem Board nutzt), aber dieses braucht 1. einen MMC-Card-Adapter (nur in Form eines billigen Cardreaders zu bekommen), 2. Lötgeschick (das mir meine Kollegen absprachen), 3. Geduld (Übertragungsrate ca. 330kB/sec.). Andere Idee: ein NAS-System an den Router zu hängen, schließlich könnte man entsprechend den Netzwerk-Share über NFS mounten und dann dort swappen – das sollte immerhin schneller sein. Aber woher auf die Schnelle ein NFS / CIFS-NAS-System herbekommen, dass sich in die „vorhandene Infrastruktur“ integriert?
Lösung: Linksys NSLU2. Ein gadget, dass sich mit (standardmäßig) bis zu zwei externen USB 2.0-Festplatten betreiben lässt und diese über ein Linux-System per Samba ins Netzwerk exportiert. Zusätzliches Plus: 32MB RAM und, man höre und staune – die Fähigkeit, eine selbsterstellte Linux-Distribution ‚drauf zu packen.
Otto – find‘ ich arrogant!
SPIEGEL: Auch in Ihrer Partei, der SPD, wird die Verhältnismäßigkeit dieser Aktion weithin angezweifelt.
Schily: Die Fraktion werde ich schon überzeugen. Es sind doch nur ein paar Hanseln, die mich kritisieren.
SPIEGEL: Dieter Wiefelspütz, innenpolitischer Sprecher der SPD, gehört dazu.
Schily: Herr Wiefelspütz ist nicht die Instanz, das zu beurteilen. Er hätte gut daran getan, sich erst einmal richtig zu informieren, bevor er sich in der Presse verbreitet.
SPIEGEL: Monika Griefahn, Vorsitzende des Kulturausschusses und ebenfalls Mitglied Ihrer Fraktion, nennt die Aktion empörend und fordert Sie auch auf, sich bei den Journalisten zu entschuldigen.
Schily: Frau Griefahn sollte sich bei mir entschuldigen für ihr törichtes Gerede.
SPIEGEL: Frau Griefahn hat auch angekündigt, die SPD-Fraktion wolle mit Ihnen ein klärendes Gespräch in der Angelegenheit führen.
Schily: Ich bin gern bereit, mit Frau Griefahn ein klärendes Gespräch zu führen, um ihr einige elementare Kenntnisse über das Straf- und Strafprozessrecht in Erinnerung zu bringen. Das hätte sie vor leichtfertigen Äußerungen vor der Presse bewahrt.
SPIEGEL: Die Grünen-Chefin Claudia Roth wirft Ihnen einen Angriff auf die Demokratie vor. Alles notorische Schily-Gegner, die einfach nicht begreifen wollen, dass der Staat vor den Medien geschützt werden muss?
Schily: Der Vorwurf von Frau Roth ist an Albernheit nicht zu übertreffen.
Spiegel Online
Herr Schily schein an Arroganz nicht mehr zu überbieten zu sein. Das Interview geht in dem Ton weiter.
Otto – find' ich arrogant!
SPIEGEL: Auch in Ihrer Partei, der SPD, wird die Verhältnismäßigkeit dieser Aktion weithin angezweifelt.
Schily: Die Fraktion werde ich schon überzeugen. Es sind doch nur ein paar Hanseln, die mich kritisieren.
SPIEGEL: Dieter Wiefelspütz, innenpolitischer Sprecher der SPD, gehört dazu.
Schily: Herr Wiefelspütz ist nicht die Instanz, das zu beurteilen. Er hätte gut daran getan, sich erst einmal richtig zu informieren, bevor er sich in der Presse verbreitet.
SPIEGEL: Monika Griefahn, Vorsitzende des Kulturausschusses und ebenfalls Mitglied Ihrer Fraktion, nennt die Aktion empörend und fordert Sie auch auf, sich bei den Journalisten zu entschuldigen.
Schily: Frau Griefahn sollte sich bei mir entschuldigen für ihr törichtes Gerede.
SPIEGEL: Frau Griefahn hat auch angekündigt, die SPD-Fraktion wolle mit Ihnen ein klärendes Gespräch in der Angelegenheit führen.
Schily: Ich bin gern bereit, mit Frau Griefahn ein klärendes Gespräch zu führen, um ihr einige elementare Kenntnisse über das Straf- und Strafprozessrecht in Erinnerung zu bringen. Das hätte sie vor leichtfertigen Äußerungen vor der Presse bewahrt.
SPIEGEL: Die Grünen-Chefin Claudia Roth wirft Ihnen einen Angriff auf die Demokratie vor. Alles notorische Schily-Gegner, die einfach nicht begreifen wollen, dass der Staat vor den Medien geschützt werden muss?
Schily: Der Vorwurf von Frau Roth ist an Albernheit nicht zu übertreffen.
Spiegel Online
Herr Schily schein an Arroganz nicht mehr zu überbieten zu sein. Das Interview geht in dem Ton weiter.
Plazeboalarm
Ein Weblog, dass sich mit den Alltagsplazebos aus der Drogerie (und einigem anderen) beschäftigt: Plazeboalarm.
Dresscode
Bei einem Inlandsflug in den USA ist es zu einer hitzigen Debatte um das T-Shirt einer Passagierin gekommen. Auf dem Kleidungsstück waren drei US-Politiker und eine deftige Bemerkung zu sehen. Während eines Zwischenstopps musste die Frau aussteigen.
Spiegel Online
Gut, dass sich die Zahl meiner „obszönen“ T-Shirts in Grenzen hält!
Zu hoch gepokert?
Die Luft für Otto Schily wird dünner: Nach FDP und Linkspartei wollen auch die Grünen einen Untersuchungsausschuss in der Affäre „Cicero“. Gemeinsam verfügen die drei Parteien über die notwendigen Mandate im neuen Bundestag.
Spiegel Online
Das ist eigentlich nach den merkwürdigen Äußerungen des Herrn Schily auch mal Zeit.
Folterveto
Der US-Senat hat für den Umgang mit ausländischen Gefangenen strikte Vorschriften erlassen. Mit überwältigender Mehrheit stärkte das Gremium die Rechte der in Abu Ghureib oder Guantanamo Inhaftierten. Präsident Bush droht damit, die Richtlinie mit seinem Veto zu umgehen.
Spiegel Online
Argument: das Gesetz wäre doppelt. Mein Einwand: offensichtlich haben schon vorhandene Gesetze nicht gewirkt.
Kinofilme lassen Hormone Achterbahn fahren
Kinofilme gehen nicht nur zu Herzen, sondern verändern auch den Hormonspiegel: Während bei romantischen Filmen die Menge des weiblichen Geschlechtshormons Progesteron ansteigt, treiben Actionfilme eher den Testosteronspiegel in die Höhe. Das hat ein amerikanisches Forscherteam um Oliver Schultheiss von der Universität von Michigan entdeckt.
bild der wissenschaft
Nicht mehr ganz taufrisch, erklärt jedoch Einiges!
Pisa in Aktion
Eine Anekdote: das Auswahlverfahren der Fachhochschule, bei der ich studierte (FH Nordakademie), ist wie folgt organisiert: Unternehmen „buchen“ Studienplätze und entscheiden dann über die Vergabe selbst, meist durch ein Assessment Center.
Dieses Jahr gibt es nur zwei Klassen mit Wirtschaftsinformatikern à 25 Studenten (üblich sind drei Klassen à 30 Studenten). Warum? Nun, zum Beispiel hat ein Unternehmen fünf Plätze gebucht, 1.200 Bewerbungen erhalten, 100 Bewerber eingeladen und am Ende einen Platz vergeben. Warum? Die Bewerber waren schlicht ungeeignet – ein Prozent der Eingeladenen bekamen ein Angebot… Und das innerhalb von fünf bis sechs Jahren (solange war meine Auswahl her – und damals gab’s keine solchen Schwierigkeiten). Woran liegt das? Generation Nintendo?