Gesundheitskommissarin Vassiliou warnt Konsum- und Wahlvieh vor Notschlachtung

Bei telepolis steht mal wieder ein hervorragendes Beispiel für die Argumentationsweise unser geschätzten EU-Bürokraten:

EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou trommelt aber nun und fordert die Menschen dazu auf, an der Impfung teilzunehmen. Gegenüber der Welt sagte sie, dass das Virus sich in der nächsten Zeit verändern und gefährlicher werden könne: „Nach allem, was wir wissen, können sich bis zu 30 Prozent der Bevölkerung mit der Schweinegrippe infizieren. In diesem Fall wird man leider auch mit einer erheblichen Zahl von Toten rechnen müssen. Wir müssen wachsam bleiben.“

Vassiliou weist dabei auch auf die wirtschaftlichen und sozialen Folgen hin, die durch die Ausbreitung der neuen Grippe entstehen können. Sie warnte gar davor, dass dadurch die „wirtschaftliche Erholung“ gefährdet werden könne.

via Telepolis pnews: EU-Kommissarin Vassiliou ruft mit drastischen Warnungen zur Impfung gegen Schweinegrippe auf.

Dazu mein Kommentar:

  1. Sollte jemanden dann auch dem Virus mitteilen, dass es gefälligst derart mutiert, dass die ursprüngliche Impfung noch wirksam ist.
  2. Ist es bezeichnend, an die Bürger zu appellieren und als zweites Argument (neben den „Toten“) dann die wirtschaftliche Erholung zu bringen. „Liebes Konsumvieh, ihr seid wichtig für den Wertschöpfungsprozess, gefährdet doch bitte nicht eure Produktivität und euren Konsum!“

Wikipedia-Veteranen werden immer komischer

Wer ein wenig Zeit und Popcorn hat, sollte sich man die Löschdiskussion zu dem Wikipedia-Eintrag über Felix von Leitners blog zu Gemüte führen, äußerst amüsant. Als Konsequenz hat einer der leidenschaftlichen Befürworter des Löschantrags gleich mal die Verlinkung von Felix‘ Blog aus allen anderen Artikeln gelöscht, Begründung „blogs sind keine Quelle“. Auch, wenn z. B. im Falle des Textes der OpenSSL Bibliothek Felix‘ Blog die Primärquelle der zitierten Aussage ist.

Das ist doch lächerlich.

DasErste.de – Heilung unerwünscht – Neurodermites-Medikation blockiert?

Millionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Vielen könnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neu erfundenen Spezial-Salbe behandeln würde. Das haben Wissenschaftler und Ärzte festgestellt. Doch die großen Pharmakonzerne weigern sich, die Erfindung auf den Markt zu bringen. Warum nur?

Zu wirkungsvoll und zu preiswert?

Die Salbe ist wohl „zu“ gut: Weil das Mittel gleichermaßen wirkungsvoll wie preiswert ist, fürchtet die Pharmaindustrie offenbar die Konkurrenz zu den eigenen viel teureren Mitteln.

via DasErste.de – Reportage & Dokumentation – Heilung unerwünscht 19.10.2009.

Dazu Fefe:

Das Medikament heißt Regividerm. Nun, da denkt man sich, hey, da guck ich doch mal in der Wikipedia nach. Der Artikel wurde gelöscht.

Update: Mittlerweile werden Zweifel laut, ob der WDR anständig recherchiert hat.

Android Apps I’d like to see

It has been three months now that I own my latest gadget (toy), the Samsung Galaxy. There are some things I’d like to see.

  • gnucash2go (lite, …): an application, that either takes my whole gnucash file to post transactions or just gives a gui to post and import expenses to my gnucash accounting
  • Skype with voice: O2 said it won’t stop VOIP – but I don’t have a SIP-based VOIP account or the necessary hardware at home
  • A turn based strategy game – like VGA Planets

Since I am neither patient nor skilled enough, I will have to wait for those until somebody puts them in the market. I’d be willing to pay ~ 5EUR for each ;-)

Zeit Online entdeckt Indect

Indect – ein Paket von Forschungsförderungen der EU um Geräte und Software zu entwickeln, die Einzelpersonen auf Schritt und tritt verfolgen, in dem sie öffentliche Informationen, Überwachungskameras, Vorratsdatenspeicherung und soziale Netzwerke verknüpfen.

Es geht nicht in erster Linie darum, Informationen aus dem Netz zu filtern. Vor allem sollen diese mit anderen Datenbanken verknüpft werden. Beispielsweise mit Bildern von Videoüberwachungskameras oder mit Daten von Mobiltelefonen. Das Ziel, so scheint es: In irgendeiner Weise auffällig gewordene Menschen in der Realität schnell entdecken und langfristig verfolgen zu können.

via Zeit Online.