law blog kommentiert Vodafones „EOD!“

Udo Vetter äußert sich im law blog zur Vodafones „jetzt aber basta!“-Blog-Eintrag, bei dem man versucht, die Kritik der „Generation Upload“ an Vodafones Vorreiterrolle bei der Internetzensur abzukanzeln:

Es wird im Hause Vodafone ja nicht nur Begeisterung für die Stoppschilder gegeben haben. Wie mutig wäre es denn, mal die Bedenkenträger, die es ja sicherlich gab, zu Wort kommen zu lassen? Neben den Befürwortern? Und dann zu erklären, wie es trotzdem zu der Kooperation gekommen ist. Ein Bekenntnis zu innerer Zerrissenheit wäre wohl eher ein Weg, im Gleichklang mit der eigenen Kampagne zu gehen.

Stattdessen wird die Diskussion von oben herab für überflüssig und beendet erklärt. Wenn das der Umgang mit der “Generation Upload” ist, dann fehlen bei Vodafone jedenfalls noch die Qualitäten, die man den eigenen Kunden nun so vollmundig attestiert.

via law blog.

Dem möchte ich zustimmen. Wenn man schon die „hippe Generation Upload“ umgarnen möchte, dann sollte man auch akzeptieren, dass diese zu einem großen Teil aus kontroversen Diskussionen unbekannter, weitverstreuter Teilnehmer besteht. Und nicht überwiegend aus Leuten, die ihre Meinung ins Netz kippen und dann den Kanal zu machen.

Augmented reality with Wikitude for Android

(Screenshot to follow)

Yesterday I tried the „camera“ mode of the Wikitude Android app. It looks very cool: You see the picture from your camera and it is automatically enriched with links of places nearby. As you turn the phone, the links which are „out of sight“ leave the display and others get in sight. It did not correctly recognize the full turn (maybe that’s better when outside – or are the shock sensors in the Galaxy not that great?) but still, it looks like a neat feature.

It’s similar to a business idea I had two years ago…

24 Stunden per Anhalter durch die Galaxy

Ich hatte ja angedroht mir ein Samsung I7500 – mittlerweile in Samsung Galaxy umgetauft – zulegen zu wollen. Gestern war es so weit: der freundliche Hermes-Mitarbeiter überreichte mir mein Gerät. Auspacken und Karte aktivieren war schnell erledigt.

Erst einmal zum Lieferumfang: ein USB Lade-/ Datenkabel, ein Netzteil mit Micro-USB-Stecker, Software für den PC, Handbuch, Headset (das über Standard-3,5mm Klinkenstecker Anschluß findet).

Die PC-Software ist leider wie andere, bunt überladen und geriert sich als Handy-Mediencenter. Nunja, man muss es ja nicht nutzen.

Das Display ist okay, die 5MP-Kamera aber kein Vergleich zur 3,2 Cybershot-Kamera meines SonyEricsson k800i.

Nach dem Einschalten erschließt sich die Bedienung des Telefons nahezu intuitiv von selbst – bis auf die Menütaste, die man erst nach einer Zeit entdeckt.

Und dann begann auch schon der Streifzug  durch den Android App-Market. Darüber möchte ein wenig mehr schreiben (Programm, Beschreibung).

aBook: Adventures in Wonderland – Alice im Wunderland wird mich also in Zukunft als eBook auf meinem Telefon begleiten.

aDrink – den Klassiker kennt man schon vom iPhone. Eigentlich nix lustiges mehr, weil’s eh jeder kennt.

aLastFM Player – ein Webradio-Player für last.fm.

andora – sucht in Verbindung mit einem Barcode-Scanprogramm nach Produkten im Internet (dazu später mehr).

APNdroid – schaltet Mobilfunk-Datenübertragung ab, in dem die UMTS-Profile unbrauchbar gemacht werden (und bei Bedarf wieder brauchbar).

aiMinesweeper – Minesweeper  eben.

ASE – Android Scripting Environment, u. a. lua scripting für Android.

Barcode Scanner – eine (von vielen) Barcode Apps. Bringt für mich die besten Ergebnisse  (funktioniert auch bei farbigen Hintergrund).

Chess – Schach eben.

DroidWiki – ein lokales Wiki-Script für Notizen.

Facebook Sync – gleicht die Bilder in Facebook-Profilen mit der Kontaktliste ab.

Groundhog Newsreader – Usenet News Reader (für die Android-Gruppen auf gmane).

IcViewer – PDF Reader (konvertiert per Webservices, deswegen Internet-Verbindung notwendig).

LED Scroller – emuliert eine LED-Laufanzeige – vielleicht um den Hintermann mal mitzuteilen, dass er gleich in meinem Kofferraum sitzt ;-)

Meebo IM – Meebo Multi-Messenger.

My Tracks – zeichnet Wegstrecken auf und schiebt sie auf Wunsch ins Internet.

OI News Reader – RSS Reader mit Offline-Funktion.

OI Notepad – für Notizen.

Proxoid – Noch nicht probiert – soll einen HTTP-Proxyserver auf dem Handy implementieren.

Twidgit Lite – Twitter Nachrichten als Widget auf dem „Desktop“.

Twitdroid – Twitter – Client.

TwitPic – Photos aufnehmen und inkl. GPS-Koordinaten (falls gewünscht)  in Twitter einstellen.

Wikidroid – wikipedia im „Mobilformat“.

Wikitude – Mittels GPS-Informationen nach interessanten Dingen in der Umgebung suchen.

YZ – Yahtzee (in Deutschland auch als „Kniffel“ bekannt).

Battery Widget – Batterieanzeige auf dem Desktop.

Task Manager – wie der Name schon sagt.

textonphone –  eBooks von portablereading.com

Gerade das Feature, mittels Barcode-scans im Internet nach Produkten zu suchen werde ich in Zukunft bei meinen Streifzügen nach neuen Spielzeugen wohl öfter nutzen. Und Twitter (mein Twitteraccount) werde ich wohl in Zukunft auch öfter nutzen.

Insgesamt fühlt sich das Telefon (aufgewertet um diese „paar“ Apps ;-)) so an, wie PDAs eigentlich schon seit Jahren hätten sein müssen. Ich hatte schon PDAs, aber die lagen hauptsächlich Zuhause ‚rum, weil sie selbst mit WLAN (Dell Axim) nicht den Mehrwert brachten, den man sich erhofft hatte.

Das mag daran liegen, dass vieles der Technik, die heutzutage in einem Smartphone steckt (GPS, WLAN, Kamera, UMTS) damals nicht oder nicht in der erforderlichen „Kleine“ zur Verfügung stand, aber auch, dass erst langsam das Konzept des „Online“ sinnvoll erkannt wird.

Auf jeden Fall bin ich begeistert vom Galaxy!

Der Lügen-Limbo der Ursula von der Leyen [Indiskretion Ehrensache]

Es gibt Dinge, die sind nur schwer zu fassen. Zum Beispiel das Verhalten von Familienministerin Ursula von der Leyen. Es ist eine Art und Weise, die eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen sollte. Sicher, es gab schon immer Politiker, die gelogen haben. Aber gab es schon mal jemanden, für den die Unwahrheit derart zum Alltagsinstrument geworden ist?

via Der Lügen-Limbo der Ursula von der Leyen [Indiskretion Ehrensache].

Das Handelsblatt mit DEUTLICHEN Worten. Schön!

Endlagerfrage in den USA: „Das wird Milliarden kosten“

Technology Review: Im Falle von Yucca Mountain brauchte es 22 Jahre und 8 Milliarden Dollar, um keinen Schritt weiter zu kommen. Lassen wir die Politik mal außen vor: Wie lange wird es dauern, und wieviel wird es kosten, bis in den USA das erste Endlager eröffnet wird?

Macfarlane: Wir sind nicht „keinen Schritt weitergekommen“. Wir haben schon etwas dazugelernt. Einige Jahrzehnte sollten wir dafür veranschlagen. Es wird Milliarden kosten, aber das ist der Preis der Kernenergie.

via Technology Review | 09.07.09 | „Das wird Milliarden kosten“.

Tja, wer wird das bezahlen?