TP: Vor dem Tsunami

TP: Vor dem Tsunami

Die geplatzte Spekulationsblase auf dem US-Immobilienmarkt belastet die amerikanische Konjunktur und war eine der Ursachen für die jüngsten Turbulenzen auf den Weltfinanzmärkten

Ein paar Zahlen zu Immobilienspekulationen im US-Amerikanischen Markt. Dazu die Zeit:
ZEIT online – Finanzen – – – Immobilien : Der Albtraum vom eigenen Haus

Beunruhigt durchstöbern jetzt auch Investoren – etwa Pensionsfonds und Hedgefonds – ihre Portfolios. »Ein Qualitätsverlust bei den Hypothekenpapieren könnte sich als Zeitbombe erweisen und zu einem Hedgefonds-Debakel führen«, warnt Christopher Whalen, Analyst und Gründer von Institutional Risk Analytics. Hedgefonds können größere Ausfälle mangels Reserven kaum auffangen.

TP: Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass

TP: Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass

Wieder diskutieren westliche Intellektuelle über den richtigen Umgang mit islamischen Migranten. Sollten sie eines Tages zum bewaffneten Kampf aufrufen, stünden Freiwillige längst bereit – in Weblogs wie „Politically Incorrect“ feiern sie den neuen Rassismus

Es ist wieder en vogue: Wir haben einen Feind. Was ich schon lange befürchtet hatte, macht sich nun unaufhaltsam breit: Ein Feind wird erschaffen, von Links wie Rechts und aus der Mitte. Es ist „der Moslem“, der nichts im Sinne hat, als uns Ungläubige hinfortzuwischen. Man ist ja „für Israel und die Juden“, hat man eine neue Gruppe von „die gegen wir gefunden“. Wie hat damals Antisemitismus angefangen? Nein, diese Frage darf man nicht mehr stellen, es ist ja schließlich „die gegen wir“. Man müht sich, „Toleranz“ als Schwäche gegenüber „den Intoleranten“ (natürlich „der Moslem“) hinzustellen.

Wie hat das eigentlich damals angefangen?

Jedenfalls lässt mir das Forum zum Artikel die Galle hochkommen.

TP: Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass

TP: Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass

Wieder diskutieren westliche Intellektuelle über den richtigen Umgang mit islamischen Migranten. Sollten sie eines Tages zum bewaffneten Kampf aufrufen, stünden Freiwillige längst bereit – in Weblogs wie „Politically Incorrect“ feiern sie den neuen Rassismus

Es ist wieder en vogue: Wir haben einen Feind. Was ich schon lange befürchtet hatte, macht sich nun unaufhaltsam breit: Ein Feind wird erschaffen, von Links wie Rechts und aus der Mitte. Es ist „der Moslem“, der nichts im Sinne hat, als uns Ungläubige hinfortzuwischen. Man ist ja „für Israel und die Juden“, hat man eine neue Gruppe von „die gegen wir gefunden“. Wie hat damals Antisemitismus angefangen? Nein, diese Frage darf man nicht mehr stellen, es ist ja schließlich „die gegen wir“. Man müht sich, „Toleranz“ als Schwäche gegenüber „den Intoleranten“ (natürlich „der Moslem“) hinzustellen.

Wie hat das eigentlich damals angefangen?

Jedenfalls lässt mir das Forum zum Artikel die Galle hochkommen.

Generation: ICH!

TP: Web 2.0 fördert den Narzissmus

Angeblich, so wollen Psychologen herausgefunden haben, werden die jungen Menschen immer narzisstischer. Eine Analyse von 16.000 College-Studenten, die zwischen 1982 und 2006 in den USA die Fragen des psychologischen Tests Narcissistic Personality Inventory beantwortet haben, hat ergeben, dass diese noch nie so narzisstisch waren wie jetzt. In dem Test müssen die Studenten angeben, wie sie Aussagen („Wenn ich die Welt regieren könnte, wäre sie ein besserer Ort“ oder „Ich stehe gerne im Zentrum der Aufmerksamkeit“) bewerten. Angeblich liegen die Narzissmuswerte von zwei Dritteln der Studenten 2006 über dem Wert der Studenten aus dem Jahr 1982.

TP: Panorama, “Killerspiele” und die Filter-Firma

TP: Panorama, „Killerspiele“ und die Filter-Firma

Deutlich wird, dass wesentliche Inhalte der Sendung vom 22.2. von der Firma Pan Amp beigesteuert wurden. So wurde von der Firma eine Zählung von Online-Spielern sog. „Killerspiele“, nach eigenen Angaben „im Auftrag einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt“ durchgeführt. Vorstand Bert Weingarten selbst trat in längeren Interview-Passagen als „Experte“ auf; tatsächlich verfügt er lediglich über technische Internetkenntnisse; psychologische oder pädagogische Qualifikationen sind nicht bekannt. Die Firma Pan Amp brachte Inhalte für das Umfeld des Spiels „Call of Duty“, sowie den Aspekt, dass Modifikationen des Spiels zwecks historischer Authentizität auch NS-Symbolik einbringen. Statistische Erhebungen und längerfristige Recherchen im Internet kosten Sender Geld und Journalisten Arbeit. Da ist es ein merkwürdiger Zufall, dass eine Privatfirma Statistiken und Untersuchungsergebnisse beisteuert und die Sendungen stets eine der Firma zuträgliche Tendenz haben.

Wer den besagten Beitrag gesehen hat und nur ein wenig Sachverstand hat, versteht die Kritik. So haben die im Beitrag zu sehenden Spieler eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie darauf hinweisen, dass ihr fünf Stunden Interview auf wenige Szenen gekürzt worden ist und die angeblichen Spielszenen, die im Beitrag zu sehen sind, nachträglich eingeschnitten worden.

TP: Nordkoreas Atomwaffenprogramm auch ein Phantom der US-Geheimdienste?

TP: Nordkoreas Atomwaffenprogramm auch ein Phantom der US-Geheimdienste?

Warum die US-Regierung jetzt zu einer höchst ungünstigen Zeit eine Kehrtwende einleitet und zugibt, dass es keine verlässlichen Beweise für ein auf Uran basierendes Atomwaffenprogramm gegeben hat, könnte, so vermutet die New York Times, mit dem Verhandlungserfolg mit Nordkorea zu tun haben. Sollte das Land die Bedingungen erfüllen, würde es wieder seine Atomanlagen für internationale Inspektoren öffnen müssen, die dann schnell erkennen könnten, dass es keine Möglichkeit gibt, hochangereichertes Uran herzustellen. Um eine erneute Blamage wie nach dem Einmarsch in den Irak zu vermeiden, fährt man die Behauptungen schon jetzt zurück.

Die USA rudern zurück: möglicherweise ist Nordkorea, als Mitglied der „Achse des bösen“ gar nicht in der Lage, hochangereichertes Uran herzustellen.

Hellsehernachrichten?

bbcinside

In der Live-Sendung von BBC World am 11.9.2001 wird erstmals um 16:57 New Yorker Zeit vom Einsturz des WTC-7 berichtet und dann noch etliche Male danach, obwohl das Gebäude in Wirklichkeit erst 23 Minuten später (um 17.20 Ortszeit) zusammenstürzen wird.

Die BBC kommentiert den Beitrag (mehr schlecht als recht) und „adelt“ damit die Vermutung, dass es sich hier um einen kapitalen Fehler handelt.