Cross-Border-Katastrophe

Ein anderes Beispiel: Die Lutherstadt Wittenberg hat ihre Kanalisation veräußert. Schon früher waren die Kanalisation und die dazu gehörenden Klärwerke überdimensioniert und in der Zwischenzeit sind weitere 15.000 Einwohner abgewandert, jedoch darf die Stadt Wittenberg ihre Kanalisation im Wert nicht verkleinern. Also steigen die Abwassergebühren, weil diese auf immer weniger Einwohner umgelegt werden müssen. Also entstehen auf diesem Wege für die Bürger neue Kosten.

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Im Interview wird dargestellt, dass nicht sein kann, was nicht sein kann: Geld aus dem Nichts mit merkwürdigen Vertragswerken zu schaffen. Cross-Border-Leasings sind mittlerweile in den Staaten als Scheingeschäft eingestuft. Gleichzeitig verursachen Vertragsbestandteile (AAA-Rating für Finanzierung und Versicherung) in Zeiten der Finanzkrise Zusatzkosten, die die an die Kommunen gezahlten Beträge auffressen oder übersteigen.