Das Ergebnis der Studie „Schaubühne für die Einflussreichen und Meinungsmacher – der neoliberal geprägte Reformdiskurs bei `Sabine Christiansen“ ist ernüchternd. Die Vorhersagen des Deutschlanduntergangs waren manipuliert, sagen die Autoren. Tatsächlich geht es Deutschland gar nicht so schlecht, wie uns ein illustrer Kreis ausgewählter „Experten“ sonntäglich weismachen will.
Unfassbar
Man will verhindern, dass Kinder, die in solche Familien hineingeboren werden, sich zu „Problem-Teenagern“ auswachsen. Schwangere aus Familien mit Drogen- und Alkoholproblemen und vor allem jene Schwangere, die selbst noch Teenager sind, sollen demnach gezwungen werden, staatliche Hilfe schon vor ihrer Entbindung anzunehmen.
telepolis
Wieso darf jemand so etwas im Europa des 21. Jahrhunderts sagen? 70 Jahre nach dem Nationalsozialismus, in dem Land, in dem Orwell und Huxley ihre Romane schrieben? Es geht hier darum, dass ein Computer vor der Geburt von Kindern Menschen aussortiert, die der Gesellschaft ‚gefährlich‘ werden könnten, sozusagen die maschinelle Aussortierung des unnutzen, arbeitslosen Lebens. WIE KRANK IST DIESER PLANET EIGENTLICH SCHON?
terror.txt
Die einen fürchten um den Datenschutz und finden das geplante Gesetz zur Anti-Terror-Datei viel zu weitreichend. Die anderen wollen das Gesetz lieber noch verschärfen und der Staatsgewalt mehr Rechte einräumen. Sicher scheint: „Die Gesetzespläne der Bundesregierung für die Anti-Terror-Datei würden in ihrer jetzigen Form keine Zustimmung im Bundesrat bekommen“, sagte der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) der „Financial Times Deutschland“. „Das ist nicht die Anti-Terror-Datei, die etwas bringt und die wir wollen“, betonte der CDU-Politiker.
Spiegel Online
Ich schätze, in spätestens drei Jahren ist die Trennung von Polizei und Geheimdienst Geschichte. Dazu passend: Osmani-Anfrage: Präsident stoppt Veröffentlichung.
Nun ja, wenn die „Terror-Datei“ von T-Systems oder Accenture geschrieben werden sollte, dann kann der Zeitraum für die Implementation locker auf 13 Jahre gesetzt werden…
Palo OLAP Server
Die Tage habe ich palo gefunden, einen speicherbasierten OLAP-Server unter OpenSource. Sieht ganz interessant aus, allerdings fehlen meiner Ansicht nach ein paar Dinge:
- Import von Massendaten
- Eine Excel-unabhängige GUI
- OpenOffice.org Integration
Bisher lassen sich Daten in palo nur via Excel integrieren, die eine Datendatei Zeile für Zeile in ein Exceltabelle einliest und für jede Zeile einen calculate-Event auslöst, der die entsprechende Datenzeile dann mittels der palo-Excel Formeln an den Server sendet.
Über eine Anbindung der C-API an LUA könnte dieser Import schneller realisiert werden; am flexibelsten wäre hier meiner Meinung nach ein Wrapping der C-API nach LUA, dass sich relativ leicht erstellen lässt.
Eine Excel-Unabhängige GUI könnte das Design von Datenbanken erleichtern.
Zuguterletzt könnte mit einer Anbindung an OpenOffice.org die erste OLAP-BI Lösung für den Desktop geschaffen werden; über die Erstellung von OpenOffice-AddIns bin ich aber noch nicht wirklich informiert, hier werde ich mich mal „auf meine vier Buchstaben“ setzen müssen.
Elf Probleme mit SAP BW
1. Falsche Positionierung
Das SAP BW dient vor allem der Datenlogistik und als Basis eines Standardberichtswesen im Customer-Relationship-Management, Supply-Chain-Management und Business Intelligence (BI). Für überschaubare und abgeschlossene Aufgaben in Fachabteilungen, die beispielsweise nur ein Controlling-Werkzeug für Datenanalyse, Simulation und Planung suchen, kann die Software zu groß und zu teuer sein. Unternehmen sollten dies in ihrer IT-Strategie berücksichtigen und Werkzeuge je nach Komplexität, Funktionen und Anwendergruppen einführen, statt von vornherein auf eine zentrale Einheitslösung eines Herstellers zu setzen.
Die Entdeckung der Faulheit
„Unternehmenskultur“ ist ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. Solange alles gut läuft, ist die Unternehmenskultur sehr nützlich, weil sie ein künstliches Identitäts- und Zugehörigkeitsgefühl schafft. Wenn alles schiefgeht, gilt sie als archaisches Relikt, das Veränderungen im Wege steht.
…
Wählen Sie in den größten Unternehmen die überflüssigsten Stellen: Beratung, Gutachten… Je nutzloser Sie sind, desto weniger kann man Ihren Beitrag zum Firmenerfolg quantifizieren.
…
Behandeln Sie Kollegen mit befristeten Verträgen, Praktikanten und Aushilfskräfte gut. Vergessen Sie nicht, daß das die einzigen sind, die wirklich arbeiten.
Finite Automaten
Meine Damen und Herren, ja, ich rauche. Das ist eine Schwäche, die es abzustellen gilt. Da nichts heiliger ist, als dem Süchtigen seine Entschuldigungen, habe ich es bisher noch immer geschafft, eine fadenscheinige Entschuldigung dafür zu finden, nicht aufzuhören, was über „Ey, soziale Einbindung“ bis zu „Hmm, Dopaminversorgung“ geht. Aber, was mich wirklich überzeugen könnte…
Ist, dass es in Deutschland anscheinend nicht mehr möglich zu sein scheint, finite(!) (wann hat man das schon mal?) Automaten hinzubekommen, die sich zu jeder(!) Zeit in einem definierten Zustand befinden. In den letzten sechs Wochen habe ich zwölf Euro an drei Automaten verloren. Drei Euro Fünzig (Tobaccoland, minus „fünzig Cent Bearbeitungspauschale“) wurden mir davon zurückerstattet. Besser kann eine Anti-Raucher, Anti-Ingenieurswesen, Anti-Computer-Bewegung eigentlich nicht ausfallen…
Mit gespaltener Zunge…
Das EU-Parlament hat am heutigen Donnerstag eine Resolution verabschiedet, in der es die Überwachung des internationalen Finanzdatennetzes SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) durch die US-Regierung scharf verurteilt.
heise newsticker
Eine Resolution also, jetzt werden die USA sicherlich zittern, ganz besonders, weil man zum Einen sagt „böse, böse, ihr!“, zum Anderen aber den Herren Präsident gemütlich zum Kaffeeklatsch einlädt und damit z. B. Rügen in den Ausnahmezustand versetzt. Außerdem sah man bei der Passagierdatenübermittlung nicht solche Probleme und hat „unkompliziert“ reagiert.
Wir leben offensichtlich in interessanten Zeiten. Datenschutz wird zu Täterschutz umdefiniert, ständige Videoüberwachung allerorten schick, die Behörden kümmern sich nicht darum, dass sie eigentlich verpflichtet sind, nach dem Lauschangriff die Belauschten zu informieren. Studiengebühren (die nicht per se schlecht sein müssen) werden so eingeführt, dass sie nichts anderes bedeuten als eine sichere Gewinngarantie für Banken (und am besten nicht den Hochschulen zugute kommen), das Wort „allgemeine Steuer- und Abgabenerhöhung“ wird umdefiniert als „Reform“ und und und. Statt dass ich von meinem Arzt endlich mal eine (wenn auch pro forma) Rechnung bekomme, wird das alte System einfach mit mehr Geld ausgestattet, anstatt dass die Pharmalobby mal in die Enge getrieben wird, wird sie weiter verdeckt subventioniert. Warum kostet die Zehnerpackung eines Medikaments 10â¬, wenn die 50er-Packung 15⬠kostet? Weil öffentliche Krankenkassenpatienten die kleinste Schachtel verschrieben bekommen. Quo vadis, Land der Selbstbediener? Mit welchem Recht stellen sich Politiker hin und kritisieren die „Selbstbedienungsmentalität der Bevölkerung“, wenn sie sich und ihren Mäzenen permanent in die eigenen Taschen wirtschaften, ohne ihren Auftrag, die Zukunft zu gestalten, wahrzunehmen?
Stasi^W Antiterrorkampf
Ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich die Innenpolitiker beider Koalitionsfraktionen auf das Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz geeinigt. Hinter dem Wortungetüm verbirgt sich die Fortschreibung der nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA erlassenen Anti-Terror-Maßnahmen (Kabinett beschließt Schilys Anti-Terror-Paket). Sie waren befristet und sollten überprüft werden. Sei sahen u.a. größere Auskunftsbefugnisse der Nachrichtendienste bei Luftfahrtunternehmen, Banken, Post-, Telekommunikations- und Teledienstunternehmen vor.
telepolis
Man fragt sich, gegen wen das alles gerichtet ist.
Dear blog,
today, I’d like to tell you about my ongoing plans bombing the planet to it’s deserved death. I thought about anthrax, too, but then I had not enough of the anthrax spores to get an aerosol which would infect a whole city in a few hours, which I think is necessary; otherwise the city will be evacuated soon.
If it’s luck or not, dear blog, I found a solution to my problem. I’ll wipe out hundred thousands of people! I found a good source of high radiating uranium and some explosives. I’ll think that will do the trick.
So ein Unsinn (heise newsticker)!