TP: Kampf um das Recht

TP: Kampf um das Recht

Auch die Mitglieder des Legal Teams waren vor Übergriffen durch die Polizei keinesfalls sicher. Neben verbalen Attacken und wiederholten Gewaltandrohungen, kam es zu Platzverweisen, Verhaftungen und Übergriffen gegen Anwälte. So berichtete der RAV am 2. Juni, dass in Rostock auf dem Parkplatz Fischerstraße eine Anwältin bei dem Versuch, Kontakt zu einem verletzten, festgenommenen Mandanten aufzunehmen, von einem Beamten zu Boden gestoßen und ihr mit weiteren Schlägen gedroht wurde. Einer Prügelorgie durch bayerische Polizeibeamte konnten vier Anwälte am Sonntag früh vor dem Ausländeramt Rostock nur deswegen entgehen, weil sich diesen Berliner Polizisten in den Weg stellten.

Abgezogen der üblichen Übertreibung muss es in Heiligendamm für Bürger, die einfach ihr Recht auf Versammlung wahrnehmen wollten, sehr schikanös ergangen sein.

Warum Kreativität meist Karriereschädlich ist

brand eins Magazin – Inhalte

In diesen Tagen bemerkte Renner, was er als „die große Paradoxie, aber gleichzeitig die Wirklichkeit von Konzernen ausmacht: Innerhalb ihrer Strukturen sind die Leute am erfolgreichsten, die am unbeweglichsten sind. Die Langsamen siegen immer. Und die Kreativen werden immer behindert. So sind die Regeln“. Diese Regeln, ergänzt er, ergeben sich nicht von selbst. Sie sind, wie vieles, was Konzerne und wohlhabende Staaten heute so träge und zukunftsfern hat werden lassen, ein Produkt der Erfolge früherer Tage. Selbst dann, wenn sich mit den alten Methoden – etwa Industrialisierung und Skalierungs-Wut um jeden Preis nichts mehr erreichen lässt, bleibt doch ein „Echo aus den guten Tagen übrig, dem man sich verpflichtet fühlt. Es ist ziemlich perfide“, sagt er, „aber die Leute, die die Kreativen gegen die Wand laufen lassen, haben so eine Art Verantwortungsbewusstsein. Es besteht darin, die Reste des alten Erfolgs nicht infrage zu stellen, weil sonst eben gar nichts mehr bleibt“.

Und nun? Soll der kreative Teil Deutschlands nun den Kopf in den Sand stecken und weinen?

Warum Kreativität meist Karriereschädlich ist

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In diesen Tagen bemerkte Renner, was er als „die große Paradoxie, aber gleichzeitig die Wirklichkeit von Konzernen ausmacht: Innerhalb ihrer Strukturen sind die Leute am erfolgreichsten, die am unbeweglichsten sind. Die Langsamen siegen immer. Und die Kreativen werden immer behindert. So sind die Regeln“. Diese Regeln, ergänzt er, ergeben sich nicht von selbst. Sie sind, wie vieles, was Konzerne und wohlhabende Staaten heute so träge und zukunftsfern hat werden lassen, ein Produkt der Erfolge früherer Tage. Selbst dann, wenn sich mit den alten Methoden – etwa Industrialisierung und Skalierungs-Wut um jeden Preis nichts mehr erreichen lässt, bleibt doch ein „Echo aus den guten Tagen übrig, dem man sich verpflichtet fühlt. Es ist ziemlich perfide“, sagt er, „aber die Leute, die die Kreativen gegen die Wand laufen lassen, haben so eine Art Verantwortungsbewusstsein. Es besteht darin, die Reste des alten Erfolgs nicht infrage zu stellen, weil sonst eben gar nichts mehr bleibt“.

Und nun? Soll der kreative Teil Deutschlands nun den Kopf in den Sand stecken und weinen?

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: G8-Gegner mit Tornados ausgeforscht

G8-Gegner mit Tornados ausgeforscht

Bundeswehr-Tornados überwachten und filmten G8-Protestcamps vor dem Tagungsgelände in Heiligendamm. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen beim Bundesverteidigungsministerium hervor, die Netzeitung.de vorliegt. Demnach überflogen am 5. Juni – einen Tag vor Beginn des G8-Gipfels – zwei Bundeswehr-Tornados das große Protest-Camp in Reddelich nahe Heiligendamm.

Na ein Glück, dass nicht präventiv auf den „schwarzen Block“ geschossen wurde!

Gefangener 18992, zum Apell!

G8-Blog: »Wir waren nur Nummern«:

Wann wurden Sie mit einer konkreten Anschuldigung konfrontiert? Um 20 Uhr sind wir eingeliefert worden. Ungefähr ab 23 Uhr wurden wir dann alle dem Staatsanwalt vorgeführt, schubweise. Der kam mir dann mit dieser ominösen Vermummungsstory. Ich hätte in einem Bus mit Vermummten gesessen. Dadurch sei ich als jemand aufgefallen, bei dem anzunehmen sei, daß er zu Straftaten beitragen könne. Das war alles. Als die Rechtsanwälte vom Legal Team eintrafen, entstand viel Aufregung unter den Beamten und es dauerte noch etwas, bis wir einem Richter vorgeführt wurden. Einige mit, einige ohne Anwalt.

Ein Bericht eines Gastes der G8-Gipfel-Gefängnisse.

Scharfmacher in Zivil?

BooCompany +++ Republikanischer Anwaltsverein will Bild-Zeitung verklagen +++:

Eieiei, allmählich wird es eng für die Ordnungshut. Ob der Krawall vom Samstag im Ursprung ein Staatskrawall war (vielleicht gar ein putschistischer Schritt Schäubles zur Durchsetzung seiner Polizeistaatspolitik mit außerparlamentarischen Mitteln, wer weiß) bleibt damit zwar eine offene Frage, ebenso könnten diese Provokateure eine eher untergeordnete Rolle gespielt haben und der größte Teil der Gewalt „authentisch“ sein, es bleibt aber festzuhalten, dass diese Frage tatsächlich offen ist.

Hat man’s geahnt? Hat man’s?

Offline und stolz darauf

Generation Web 0.0 [Indiskretion Ehrensache]:

Michael Glos ist „Bundesminister für Wirtschaft und Technologie“. Wer solches auf seine Visitenkarte schreibt, von dem erwarten die meisten Bürger wohl, dass er die grundlegende Anwendung von Alltagstechniken beherrscht. Telefonieren zum Beispiel, Autofahren, E-Mail-Schreiben oder Internet-Surfen.Wer hier zustimmt, dem kann das offene Bekenntnis von Michael Glos während der IT-Messe Cebit nur mit Verwunderung aufnehmen: „Das Handy zu bedienen ist schon viel“, sagte der Minister zu Spiegel Online. „Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.” Man weiß nicht, was mehr verblüfft: Dass ein Minister Mühe hat, mit dem Handy umzugehen? Dass er keine E-Mails verschickt? Oder dass er darüber sogar erleichtert ist?

Erschreckend aber vermutlich wahr.

Berliner Zeitung – Politik – Merkels Mann fürs Wohlfühlklima

Berliner Zeitung – Politik – Merkels Mann fürs Wohlfühlklima

Bundeskanzlerin Angela Merkel besprach bei dem Treffen mit einer kleinen Runde von Vertrauten unter anderem, wie der Gipfel am besten der Öffentlichkeit verkauft werden kann. Klimaschutz sei besser zu vermitteln als Finanzmarkt-Themen, stellte die Kanzlerin dem Protokoll zufolge fest, aus dem der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung zitierten. Und unter dem Stichwort Afrika findet sich eine Passage, die die vergangene Woche pünktlich zum Gipfel beschlossene Erhöhung des deutschen Entwicklungshilfe-Etats in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Genauso gestellt wie Dokusoaps, drängt sich einem der Verdacht auf.

Berliner Zeitung – Politik – Merkels Mann fürs Wohlfühlklima

Berliner Zeitung – Politik – Merkels Mann fürs Wohlfühlklima

Bundeskanzlerin Angela Merkel besprach bei dem Treffen mit einer kleinen Runde von Vertrauten unter anderem, wie der Gipfel am besten der Öffentlichkeit verkauft werden kann. Klimaschutz sei besser zu vermitteln als Finanzmarkt-Themen, stellte die Kanzlerin dem Protokoll zufolge fest, aus dem der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung zitierten. Und unter dem Stichwort Afrika findet sich eine Passage, die die vergangene Woche pünktlich zum Gipfel beschlossene Erhöhung des deutschen Entwicklungshilfe-Etats in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Genauso gestellt wie Dokusoaps, drängt sich einem der Verdacht auf.