DNS Probleme in Ubuntu 17.04 reparieren

Ubuntu 17.04 setzt auf den systemd-resolved um Namen aufzulösen. Eines der „Features“ des resolved ist es, bei einer fehlgeschlagenen Namenssuche sofort auf einen anderen DNS umzustellen, im Falle der Standardkonfiguration von Ubuntu den google DNS. Aber auch, wenn man den google DNS in /etc/systemd/resolved.conf abgeschaltet hat, kann es sein, dass diese Verhalten unerwünscht ist, da man z.B. mit einem VPN verbunden ist, und einzelne Namen vom VPN-DNS aufgelöst braucht, und manche vom Internet-DNS. Wie üblich hat Lennart Poettering den entsprechenden Issue-Report als „not-a-bug, wont-fix“ geschlossen.

Hier also die Anleitung, wie ihr den systemd-resolved los werdet:

sudo systemctl disable systemd-resolved.service
sudo service systemd-resolved stop

Dann /etc/NetworkManager/NetworkManager.conf bearbeiten, und den folgenden Eintrag in den [main] Bereich der Konfiguration eintragen:

dns=default

Den symbolischen Link /etc/resolv.conf löschen:

rm /etc/resolv.conf

network-manager neu starten:

sudo service network-manager restart

et voilà – das alte Verhalten ist wieder hergestellt. If it ain’t broken, don’t fix it!

… und läuft wieder

Schaut so aus, als wäre das WP-Redis Plugin dafür verantwortlich gewesen, dass die Seite anfing, sich merkwürdig zu verhalten. Wenn ich schon dabei war, mich um mein Blog zu kümmern, habe ich gleich mal „WordPress Jetpack“ deinstalliert. Das ist nämlich alles andere als ein Jetpack, ich würde eher als „WordPress Handbrake“ bezeichnen, weil es die Ladegeschwindigkeit dramatisch in den Keller gezogen hat. Nun werden die Posts weiter auf Facebook und Twitter veröffentlich, aber mittels speziell dafür gemachten Plugins.

Developing a web gui thingy

Well well. Just a simple idea. Develop a web application that connects to a server. The serve should populate a list on the left of available thingys which should be then dragged and dropped onto an mxgraph (or similar) diagram. These things can be connected in various way. Once done, the resulting diagram gets sent back to the server which does something with then, communicating a success or failure back to the web gui.

Sounds simple, eh!?

Well, yeah, maybe, if one did follow that last five years of web development hype. I didn’t (I’m writing boring bulk data extract and load scripts for a living). node.js might be worth a look. So install node.js. Once that’s done, you get the node package manager, npm. Now one needs a framework, so npm install <framework>. The framework needs to have other stuff installed correctly, so just use bower. Oh and something needs to be done with grunt. Done!

No. mxGraph should come with a bower package description, which it doesn’t, to be integrated into <framework>. After all, <framework> seems to be a bit low-level to be messed around with at the time being. So google for web gui applications with javascript. But be sure to restrict the search results to something published within the last year, otherwise you will end up with a gazillion of abandoned frameworks.

I don’t even have an idea yet how to partition my development into components which are manageable but I’m aleady lost.

Maybe I should just wait for the AI hipsters to make my server be a dog which I’m teaching tricks – hope the server doesn’t get too old before AI gets there, you know!?

Sprachlos

Selbst mit einem ganzen Berg neuer Christbaumkugeln ist es nicht leicht, da “Gelassenheit” zu bewahren. Denn der Staat benötigte das radikale und gegen alle Bürger gerichtete Instrument der Vorratsdatenspeicherung nicht, um einen kommenden Terroristen zu identifizieren und zu überwachen – er war schlichtweg nicht in der Lage, aus seinen völlig ausreichenden Methoden die richtigen Schlüsse und Handlungen abzuleiten.

aus: Die Freiheit des Anis Amri und die Unfreiheit der Bürger

Fefes Kommentar wird ihm wohl keine Freunde beim 33c3 bringen.