Paranoia mal anders herum

heise online – 16.09.08 – US-Geheimdienste: Terroristen könnten Online-Rollenspiele zur Planung von Anschlägen nutzen

Toavs stellte in seiner PowerPoint-Präsentation einen im WoW-Jargon verschlüsselten Dialog vor, der von Dan Arey vom DNI konzipiert wurde und so klingt, als würden sich die Kommunizierenden auf das Spiel beziehen, während sie in Wirklichkeit, dechiffriert man ihre Botschaften, einen Anschlag mit einer schmutzigen Bombe auf das Weiße Haus verabreden. Um solche Gespräche belauschen zu können, müssten in Zukunft, geht es nach Toavs, Geheimdienstagenten auch die Online-Spielewelten verdeckt auskundschaften.

Eigentlich habe ich auf diese Meldung nur gewartet (tatsächlich hatte ich den Gedanken bei den ersten Vorbereitung zur Vorratsdatenspeicherung während ich Eve Online spielte). Ohgottohgottohgott! Wir brauchen einfach Geheimdienste überall! Alle Aspekte des täglichen Lebens müssen überwacht werden. Z. B. könnte auch eine bestimmte Menübestellung bei MacDonalds eine versteckte Botschaft für eine Anschlagsplanung sein. Der „BigMac“ mit „Apfeltasche“ übersetzt sich dann in „Big Apple“ (New York), der MacRip in RIP – ein Anschlag mit biologischen Kampfstoffen und als Getränk Wasser – was bedeutet, dass der Anschlag über die Wasserversorgung ausgeführt werden soll.

Hirnriss, dein Name ist Sicherheitsfanatik.