Mengenlehre

Ein Google-Programmierer wurde entlassen, nachdem er firmenintern einen Text verteilt hatte, in dem er eine Diskussion um Diversität und Diskriminierung anstoßen wolle. Er kritisierte unter anderem angebliche Bevorzugungen für Frauen in der Tech-Branche.

heise online

Wenn ich den Text recht in Erinnerung habe, dann hat er das nicht gesagt und es kann nur mit viel Argwohn in den Text hineingelesen werden.

Er erklärt, dass Wesenszüge einer Gruppe dazu führen können, dass diese in bestimmten Gebieten unterrepresentiert sind. Die Frauen, die es offenbar auf einen Technikjob bei Google geschafft haben, gehören offenbar nicht dazu.

Wenn man 1000 Leute zufällig fragt, ob sie mit auf eine anstrengende Bergtour gehen, und 80 Männer sowie 20 Frauen sagen zu, obwohl man je 500 gefragt hat, dann kann man behaupten, dass Frauen weniger Lust auf Bergsteigen haben oder sich das weniger zutrauen, es vielleicht auch nicht so gut können – aber das sagt nichts über die 20 aus; im Gegenteil.

Es heißt auch nicht, dass durch systematische Diskriminierung Frauen das Bergsteigen verwehrt würde (man sieht ja an den 20, dass es einige nicht abgehalten hat).

Aus dem dazugehörigen Forum.

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